Deutsches Institut für Sporternährung e.V., Bad Nauheim
Deutsches Institut für Sporternährung e.V.,Bad Nauheim

4 von 5 Deutschen essen zu wenig Gemüse

Geisenheim/Bad Nauheim, November 2016 – Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V. empfiehlt den Verzehr von mindestens fünf Einheiten Gemüse und Obst pro Tag. Diese sollten sich im Idealfall in drei Einheiten Gemüse und zwei Einheiten Obst aufteilen. Aber: rund 85 Prozent der Menschen in Deutschland erreichen diese Menge nicht. Dies ergab jetzt eine repräsentative Befragung durch TNS Infratest im Auftrag des Gesundheitspräparateherstellers Dr. Wolz und dem Deutschen Institut für Sporternährung e.V.

 

Gefragt wurde danach, wie viele Portionen Obst bzw. Gemüse durchschnittlich pro Tag gegessen werden. Eine Portion entspricht dabei z.B. einem Apfel, einem kleinen Salat oder einer Gemüsebeilage zum Hauptgericht. Vier von fünf Befragten gaben in der aktuellen mit über 1.000 Personen bundesweit durchgeführten Studie an, nicht diese Empfehlung zu erreichen. Bei Obst und Gemüse insgesamt essen 78,3% weniger als die empfohlenen 5 Portionen. In Bezug auf den wichtigeren Gemüsekonsum sagte lediglich jeder fünfte Befragte, dass er täglich drei oder mehr Portionen Gemüse verzehrt. Die große Mehrheit von fast 60 Prozent kommt gerade einmal auf eine Portion pro Tag. Fast jeder Zehnte sagt sogar, dass er fast nie Gemüse isst. Nur fünf Prozent verzehren mehr als die empfohlene Mindestmenge an Gemüse.

 

Die Ergebnisse zeigen zudem, dass Frauen in Sachen Gemüseverzehr etwas fleißiger sind als Männer. Auffallend ist dagegen, dass ältere Menschen im durschnitt noch weniger Gemüse konsumieren. Auch ist der Gemüseverzehr vom Bildungsgrad abhängig: je geringer der Bildungsgrad, desto geringer der Gemüsekonsum.         

 

Beim Obstkonsum sieht es etwas besser aus: allerdings folgt auch hier nur die Hälfte aller Befragten der Empfehlung, mindestens zwei Portionen Obst pro Tag zu essen. Ein nicht unerheblicher Teil von immerhin über sieben Prozent (bei den Männern fast jeder Zehnte!) gibt sogar an, fast nie Obst zu sich zu nehmen. Auch um die Vielfalt im Obst- und Gemüsekonsum ist es nicht so gut bestellt: knapp jeder Dritte isst meist dieselben Sorten, auch gerade die gesunden dunkelrote Obstsorten werden nicht so oft verzehrt. Dabei sollten möglichst viele unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten nach dem Ampelprinzip (rot, gelb, grün) konsumiert werden, um ein breites Spektrum an unterschiedlichen Sekundären Pflanzenstoffen abzudecken.                                 

 

Geringer Gemüse- und Obstkonsum erhöht Krankheitsrisiken                                

„Dass zu wenig Gemüse und Obst gegessen wird, ist eine Gefahr: Diese Minderversorgung kann langfristig zu gesundheitlichen Problemen wie körperlichem und geistigem Leistungsabfall, Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen führen,“ beklagt Ernährungswissenschaftler Günter Wagner vom Deutschen Institut für Sporternährung e.V.

 

Der Grund, warum Obst und Gemüse so gesund ist, sind weniger die enthaltenen Vitamine oder Mineralstoffe, sondern die sogenannten Sekundären Pflanzenstoffe. Mit diesen Substanzen wappnet sich die Pflanze gegen widrige Umstände. Zum Beispiel der rote Farbstoff Lycopin, der die Tomate gegen UV-Strahlen schützt. Wagner: „Auch auf die menschliche Gesundheit haben diese sekundären Pflanzenstoffe einen positiven Effekt: viele haben eine antioxidative Wirkung, andere wirken antientzündlich oder können eine Krebsentstehung hemmen; wieder andere schützen die Blutgefäße und helfen, den normalen Cholesterinspiegel aufrecht zu erhalten.“

 

Ernährungslücke mit hochwertigen Konzentraten schließen

Die Forderung vieler Mediziner und Ernährungswissenschaftler, mehr Obst- und Gemüse zu verzehren, ist sinnvoll, läuft aber ins Leere. Auch der Versuch, den Gemüsekonsum nachhaltig durch den Verzehr von Gemüsesäften zu erhöhen hilft nicht. Einerseits ist der Gehalt an Sekundären Pflanzenstoffen unklar, zudem ist die Geschmacksakzeptanz von Gemüsesäften in Deutschland ausgesprochen gering. Die Gründe für den viel zu geringen Gemüsekonsum sind vielfältig: viele haben keine Zeit oder Lust, sich Obst oder Gemüse verzehrfertig zuzubereiten, anderen schmecken Fastfood oder Süßigkeiten einfach besser, wieder andere können aufgrund gesundheitlicher Probleme (Schluck- oder Verdauungsbeschwerden, Fructoseunverträglichkeit, alters- oder krankheitsbedingte Appetitlosigkeit) kein Obst und Gemüse essen.

 

Was kann man da tun? „Man muss den Menschen eine unkomplizierte Möglichkeit anbieten, die Ernährungslücke beim erforderlichen Obst- und Gemüsekonsum zu schließen – eine, die einfach und schnell umzusetzen ist,“ schlägt der Ernährungsmediziner und Biotechnologe Dr. Georg Wolz vor. „Diese Möglichkeiten bieten Nahrungsergänzungsmittel. Aber natürlich nur solche, die diejenigen Stoffe in standardisierter Menge und Qualität enthalten, die Obst und Gemüse so gesund machen, nämlich die sekundären Pflanzenstoffe. Unser Vitalkomplex Dr. Wolz weist diese gesundheitsfördernden Substanzen – im Gegensatz zu herkömmlichen Präparaten - erstmals konkret nachweisbar aus: 20ml Vitalkomplex enthalten so viele sekundäre Pflanzenstoffe wie 800g speziell ausgewähltes Obst und Gemüse!“   

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