Deutsches Institut für Sporternährung e.V., Bad Nauheim
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Julian Flügel: Laufsaison mit abgestimmter Ernährung beginnen

Mit steigenden Temperaturen starten viele Läuferinnen und Läufer wieder mit erhöhten Umfängen in die Laufsaison und Wettkampfvorbereitungen. Darunter auch Julian Flügel, einer der erfolgreichsten deutschen Langstreckenläufer. Er ist Deutscher Vizemeister über 10.000m (2011) und Halbmarathon (2014) sowie 7-facher Deutscher Meister mit der Mannschaft (Straße und Cross). Im Jahr 2016 hat er die deutschen Farben beim olympischen Marathon in Rio de Janeiro vertreten.

F: Herr Flügel, Sie sind Läufer mit einer Marathonbestzeit von hervorragenden 2 Stunden 13 Minuten und 57 Sekunden, Familienvater und berufstätig. Wie bekommen Sie das alles unter einen Hut?

A: Das ist ein wirklich sportliches Pensum und oft eine echte Herausforderung. Ich arbeite 30 Stunden in der Woche, das lässt mir ein wenig Spielraum. Zwischendurch den Kopf anzustrengen ist mir wichtig. Die abwechselnden Aufgaben ergänzen sich momentan sehr gut.

F: Sie haben erst mit 16 Jahren mit dem Laufsport begonnen, sind jetzt selbst Vater. Was empfehlen Sie Eltern, die die sportliche Karriere ihrer Kinder im Blick haben?

(Foto: Markus Herkert (c))

A: Aus meiner Erfahrung ist es sinnvoll, sich im Schüler- und Jugendalter zunächst breit aufzustellen. Für die meisten Sportarten macht es keinen Sinn, bereits in sehr jungen Jahren ein gezieltes, spezialisiertes Hochleistungstraining zu starten. Es ist egal, ob man läuft, Fußball oder Tennis spielt. Hauptsache, es wird sich regelmäßig, viel und auch intensiv bewegt. Ich habe mich auch erst mit 16 Jahren auf das Laufen fokussiert. 

Wettkampfvorbereitungen

F: Frühling bedeutet für Läufer intensive Vorwettkampfphase. Was heißt das für Ihr Training?

A: Ich laufe derzeit volles Programm, es geht richtig zur Sache. Das heißt mehr als 180 km in der Woche. Mit meinem Trainer Jürgen Stephan passen wir die Trainingspläne perfekt auf meine familiäre und berufliche Situation an.

F: Was motiviert Sie, Strapazen wie 180 km in der Woche oder eines 40 km Nüchternlaufs auf sich zu nehmen?

A: Ich teste gerne Grenzen aus. Der Kampf gegen mich selbst motiviert mich. Ich bin auf den Marathon fokussiert. Ich suche die Antwort auf die Frage, was ich persönlich erreichen kann, welche Marathonzeit für mich möglich ist. Dabei zählt weniger der Vergleich mit anderen. Mein Ziel ist eine nochmalige Verbesserung meiner Bestzeit beim Marathon. Ich bin schon relativ nah an meinem Limit angekommen. Dass ich nicht unter 2:10 laufen werde, ist ziemlich sicher. Aber eine 2 Stunden 12er Zeit werde ich angehen.

F: Im letzten Sommer wurden Sie kurzfristig für die Olympischen Spiele Rio nachnominiert. Wie haben Sie sich vorbereitet?

A: Rio war mein bisheriges sportliches Highlight. Auf diesen Marathon habe ich mich routinemäßig vorbereitet, auch was die Ernährung betrifft. Da mache ich keine Experimente, egal wie wichtig der Marathon ist. Über die Jahre entwickelt man eine individuell optimale Vorbereitungsstrategie, die man gerade für wichtige Läufe beibehält. 

F: Sie sind Veganer. Haben Sie durch diese Ernährungsweise Veränderungen gespürt?

A: In den letzten zwei Jahren, in denen ich vegan lebe, habe ich deutliche Veränderungen wahrgenommen. Beim Laufen bekomme ich viel weniger Magenprobleme. Gerade bei längeren Läufen hatte ich vorher oft Schwierigkeiten mit dem Magen. Die habe ich inzwischen fast überhaupt nicht mehr.

F: Ist die vegane Ernährungsweise für Sie schwer umzusetzen?

A: Vegan zu leben ist inzwischen Routine geworden und stellt keine Schwierigkeit dar. Ich kaufe im normalen Supermarkt ein. Die Auswahl an veganen Produkten ist inzwischen mehr als ausreichend. Wenn es geht, verwende ich Bio-Produkte. Auch das Kochen geht schnell und ist aus meiner Sicht sogar einfacher als mit Fleisch. Reis, Hirse oder Nudeln mit Gemüse sind schnell zubereitet.

F: Ein hoher Anteil an Obst und Gemüse, Getreide und Vollkorn ist typisch für eine vegetarische Lebensmittelauswahl. Die Empfehlung fünfmal am Tag Gemüse und Obst zu essen sollte daher für Sie leicht zu realisieren sein!

A: Genau. Fünfmal Gemüse und Obst am Tag zu essen bekomme ich locker hin.

Julian Flügel beim Fulda Marathon am 10. September 2017, Sieger über 10 km (Foto:(c) Osthessen News)

F: Dennoch ergänzen Sie Ihre Ernährung durch ein Vitalstoffkonzentrat mit bioaktiven Pflanzeninhaltsstoffen von Dr. Wolz. Warum?

A: Das flüssige Vitalstoffkonzentrat Vitalkomplex Dr. Wolz nehme ich, wenn ich beruflich viel unterwegs und nicht sicher bin, häufig und qualitativ hochwertiges Gemüse und Obst essen zu können. Zur Unterstützung des Trainings und der Regeneration verwende ich Dr. Wolz SanuzellaZym sportsline als Zellschutz vor oxidativem Stress. Ich verwende SanuzellaZym sportsline seit mehr als zwei Jahren. Vor allem in Phasen mit regelmäßigem, intensiven Training nehme ich es regelmäßig, auch um meine Vitamin B12 Versorgung abzusichern. Eine Einnahmepause lege ich in der Jahresregenerationsphase ein.

F: Was bewirken die Produkte für Ihre Leistungsfähigkeit, für das Training und die Regeneration?

A: Ich trainiere zweimal am Tag, habe zusätzliche berufliche Belastungen und Stress. Das sind sehr viele Faktoren, die auf den Körper einwirken. Daher benötige ich auch mehr Schutz vor freien Sauerstoffradikalen. Mit den Antioxidantien aus den Produkten habe ich das Gefühl, schneller und effektiver regenerieren zu können. Seitdem ich meine Ernährung mit Vitalkomplex und SanuzellaZym sportsline von Dr. Wolz ergänze, fühle ich mich beim Training und vor allem nach anstrengenden Trainingseinheiten deutlich besser. 

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